Grundschule Neuenkirchen

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Schulprogramm

Unser Schulprogramm beschreibt, wie wir an der Grundschule Neuenkirchen lernen, arbeiten und unser Schulleben gemeinsam gestalten.

So sieht unsere Schule aus:

In der Grundschule Neuenkirchen werden zurzeit zwei- bis dreizügig in 10 Klassen 195 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Die Schule verfügt neben dem Verwaltungstrakt über 10 Klassenräume, einen Werkraum, einen Förderraum, zwei kleine Materialräume und eine Bücherei im Nebengebäude. Die Schule verfügt außerdem noch über eine 1 ½-fach Turnhalle und eine Pausenhalle. Im Jahr 2022 wurde die neugebaute Mensa für den Ganztag in Betrieb genommen.

Fast alle Klassenräume verfügen über einen angegliederten Gruppenraum. In vielen Klassen gibt es eine Ruhezone, die teilweise mit Teppich ausgelegt ist.

In den Räumen der alten Schule befinden sich im Obergeschoss 2 kleine Räume, die von der Mittagsbetreuung der teilgebundenen Ganztagsschule genutzt werden.

Die Pausenhalle wird für Schulfeiern und Foren genutzt.

An das Schulgelände grenzt das Freibad, das im Sommer für den Schwimmunterricht genutzt wird.

Der Schulhof wurde im Laufe der letzten zehn Jahre vom Schulförderverein neu gestaltet. Es sind Sitzbänke für Ruhezonen gebaut und aufgestellt worden. Auf dem Schulhof stehen Schaukeln, Reckstangen,Klettergerüste, eine Kletterwand, ein Wackelpfad, ein Spielschiff und es gibt zwei Sandflächen zum Buddeln sowie zwei Fußballplätze mit festen Toren. Außerdem steht den Kindern ein Basketballkorb sowie eine Tischtennisplatte zur Verfügung. 

So leben unsere Schülerinnen und Schüler:

Das Einzugsgebiet der Schule ist überwiegend ländlich und umfasst, neben Neuenkirchen selbst, die Ortschaften Rade, Aschwarden und die Weserinsel Harriersand.

Neuenkirchen, ein Ortsteil der Gemeinde Schwanewede, hat zirka 3570 Einwohner. Im Süden grenzt er an die Randgebiete von Bremen, dessen Zentrum etwa 30 Kilometer entfernt ist. Während von Neuenkirchen aus in regelmäßigen Abständen Busse nach Bremen-Nord verkehren, sind die Orte Rade, Aschwarden und Harriersand nur unzureichend durch öffentliche Verkehrsmittel an Neuenkirchen und Bremen angebunden.

In den kleinen Dörfern (Rade, Aschwarden, Harriersand) wird noch relativ viel Landwirtschaft betrieben, zum Teil handelt es sich bei den Hofstellen um Haupterwerbsbetriebe. Neuenkirchen dagegen wird zunehmend mehr „Schlafstadt“ von Bremen. In den letzten Jahren sind viele junge Familien aus Bremen zugezogen, größere Neubaugebiete sind entstanden und werden immer noch ausgeweitet.

In unserem ländlichen Einzugsbiet gibt es noch eher traditionelle Familienstrukturen, in denen drei Generationen unter einem Dach leben, jedoch mit getrennten Haushalten. Dennoch findet hier ein Wandel statt: Sowohl die Zahl der Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind, wie auch die Zahl der alleinerziehenden Eltern nimmt zu.

Der überwiegende Teil der Kinder wächst in sozial stabilen Familien auf, die zumeist in eigenen Häusern mit Garten leben. So haben unsere Schülerinnen und Schüler viel Gelegenheit, ungefährdet draußen zu spielen und unmittelbare Naturerfahrungen zu machen.

In ihrer Freizeit können die Kinder Bastel- und Freizeitangebote im Jugendtreff in Neuenkirchen wahrnehmen, in den Sportvereinen in Aschwarden und Neuenkirchen Sportarten wie z.B. Fußball, Handball, Kunstradfahren, Tennis, Jiu-Jitsu ausüben oder im Sommer das Freibad besuchen. Auch die freiwilligen Feuerwehren in Neuenkirchen, Rade und Aschwarden engagieren sich stark in der Jugendarbeit. Überdies bietet die Musikschule Osterholz nachmittags in der Neuenkirchener Schule zahlreiche Kurse an, in denen Kinder Instrumentenunterricht nehmen können. 

Im Einzugsgebiet der Schule befindet sich die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Velvet“, in der die Kinder in einer familienähnlichen Struktur aufwachsen.

Diese Vorerfahrungen bringen unsere Schülerinnen und Schüler mit:

Die Voraussetzungen der Kinder bei Schuleintritt sind recht unterschiedlich. Durch die oben beschriebenen reichhaltigen Angebote und die oft stabilen häuslichen Verhältnisse beginnen viele unserer Kinder ihre Schullaufbahn mit guten Vorerfahrungen und Kenntnissen. Sie profitieren von der Arbeit der engagierten Übungsleiter:innen und/oder ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, wobei sie die erworbenen Fähigkeiten gerne und vielfältig in das Schulleben einfließen lassen. Sie verfügen über teils intensive Naturerfahrungen und positives soziales Verhalten.

Es gibt aber auch Kinder, die mit Schwächen im Bereich Sprache, Motorik oder Verhalten zu uns kommen (s. Förderkonzept). Ihr Anteil ist im Vergleich zu anderen Regionen und vor allem zu städtischen Brennpunkten jedoch relativ gering.

Die meisten Kinder besuchten vor ihrer Einschulung einen der zwei Kindergärten in Neuenkirchen oder den Bauernhof-Kindergarten in Aschwarden. Von dort kennen sie Rituale wie den Morgenkreis und das gemeinsame Frühstück. Durch Besuche im Rahmen des Projektes „Brückenjahr“ vor der Einschulung erhalten die Kinder eine erste Vorstellung von den Räumlichkeiten und vom schulischen Tagesablauf. Da-rüber hinaus erhalten die Lehrkräfte Gelegenheit, sich während der gemeinsamen Aktivitäten ein Bild vom einzelnen Kind zu machen und ggf. Förderbereiche zu entdecken. 

Diese Veränderungen haben wir in den letzten Jahren vorgenommen:

Das Kollegium der GS Neuenkirchen hat sich schon frühzeitig mit dem Thema „Schulprofilentwicklung“ auseinandergesetzt, denn

Es spricht vieles dafür,
dass Schule eine Zukunft hat,
wenn sie rechtzeitig versteht, dass sie
in der tradierten Form keine Zukunft hat.

(Prof. Dr. R. Brockmeyer, Mitglied der Bildungskommission NRW)

In schulinternen Fortbildungen und Projektgruppen wurden Wege erarbeitet, wie den aus der veränderten Kindheit resultierenden Entwicklungen in der Schule begegnet werden kann. Dabei soll Schule nicht nur Lernstätte sein, sondern den Kindern einen echten, umfassenden Lebens- und Entwicklungsraum bieten.            

Daraus entwickelte sich im Schuljahr 2006/2007 ein Leitbild mit folgenden Leitsätzen:

Leitsatz 1
Alle an Schule Beteiligten achten einander und gehen rücksichtsvoll, höflich und tolerant miteinander um.

Leitsatz 2
Die Lehrer:innen begegnen den Schüler:innen einfühlsam und mit Offenheit gegenüber ihrem Leistungsvermögen und ihren Lernwegen.

Leitsatz 3
Lehrer:innen und Eltern unterstützen und stärken sich gegenseitig in ihrer Arbeit mit den Kindern.

Leitsatz 4
Die Schüler:innen suchen und nutzen die eigenen Stärken und die der anderen und lernen miteinander.

Leitsatz 5
Wir fördern die Freude der Kinder an Bewegung und Körpererfahrung.

Leitsatz 6
Eltern und Lehrer:innen stärken das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen der Kinder.

Leitsatz 7
Die Schüler:innen erkennen, welchen Sinn das Gelernte für ihren Alltag hat.

Leitsatz 8
Wir lernen mit allen Sinnen.

Leitsatz 9
Schüler:innen und Lehrer:innen haben Freude am Lernen.

Leitsatz 10
Wir wollen unsere Umwelt bewusst wahrnehmen und verantwortlich nutzen.

Leitsatz 11
Wir sind eine Schule in Europa.

Leitsatz 12
Unsere Schule soll ein Lern- und Lebensort sein, an dem ganztägig gelernt und gespielt werden kann.

Leitsatz 13
Wir leiten unsere Schüler:innen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien an.

Zu den Leitsätzen gehört ein Arbeitsplan für deren Umsetzung, der in der ausführlichen Dokumentation des Leitbildes festgehalten ist.

Folgende Veränderungen wurden im Verlauf der letzten Jahre vorgenommen:

  • Im Gedankenaustausch zwischen den Kolleg:innen wurde in den Projektgruppen der Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit im Rahmen einer ganzheitlichen Planung deutlich. So treffen sich Lehrkräfte einzelner Jahrgangsstufen regelmäßig, um gemeinsam die Inhalte und die Durchführung des Unterrichts für ihre Klassenstufe zu planen. Außerdem finden im Abstand von vier Wochen Dienstbesprechungen statt und jeden Montag trifft sich das Kollegium vor dem Unterricht zu einem kurzen Informationsaustausch zu aktuellen Themen.
  • Seit August 2018 ist die Grundschule Neuenkirchen teilgebundene Ganztagsschule. An 2 Tagen der Woche (dienstags und mittwochs) ist der Unterricht bis 15:00 Uhr verpflichtend. Am Donnerstag bieten wir ein offenes Ganztagsangebot ebenfalls bis 15:00 Uhr an. An jedem Tag gibt es ein Mittagessensangebot. Der Schultag ist rhythmisiert. Unterricht, außerunterrichtliche Angebote, Mittagessen, Pausen- und Betreuungszeiten wechseln sich ab.
  • Seit etwa zehn Jahren übernehmen die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen Patenschaften für die neuen Erstklasskinder. Sie kümmern sich in den ersten Schulwochen intensiv um die Schulanfänger und helfen ihnen bei der Eingewöhnung. Diese Patenschaften stellen einen wichtigen Teil sozialen Lernens dar, denn die älteren Kinder nehmen ihre Verantwortung für die jüngeren sehr ernst, und die kleineren Kinder haben vom ersten Schultag an einen größeren Helfer an ihrer Seite.
  • Die Klingel wurde weitgehend ausgeschaltet, der Unterricht in Blöcke gegliedert, um ein ganzheitlicheres Lernen zu ermöglichen.
  • Im Schulgebäude tragen die Schülerinnen und Schüler Hausschuhe.
  • Da der Schuhwechsel Zeit in Anspruch nimmt, blieb den Kindern bei der alten Pausenregelung (3 x 10 Minuten, 1 x 5 Minuten) wenig Zeit für das Spiel auf dem Schulhof. Deshalb wurde die Pausenregelungzugunsten von zwei längeren (2 x 25 Minuten) Pausen verändert.
  • Im Anschluss an die erste Unterrichtsstunde wird gemeinsam im Klassenraum gefrühstückt.
  • Die Klassenräume sind auch während der Pausen Ruhezonen.
  • Für das Spiel auf dem Schulhof wurden von unserem sehr aktiven Schulförderverein neue Pausenspielgeräte gespendet, die von den Schülerinnen und Schülern ausgeliehen werden können.

So gestalten wir den Unterricht:

Der Unterricht in den einzelnen Fächern erfolgt auf Grundlage der Kerncurricula sowie der Stoffverteilungspläne der Schule, die bei Bedarf evaluiert werden.

Offene Unterrichtsformen werden in der Grundschule Neuenkirchen schon seit Mitte der 90er Jahre vielfach praktiziert. Tages- und Wochenplanarbeit sowie verschiedene Formen der Freiarbeit sind den meisten Kindern geläufig. Handlungsorientiertes Lernen sowie Lernen mit allen Sinnen bildet, wenn möglich als Partner- und Gruppenarbeit, den Kern der methodischen Arbeit.

Projekte und außerunterrichtliche Angebote bieten auf Grund ihrer Planungsoffenheit eine besonders gute Gelegenheit, den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Sie nehmen deshalb einen wichtigen Platz im Unterricht der Schule ein. Derzeit gibt es folgende außerunterrichtlichen Angebote: Judo, Trommeln, tanzen, tönen, Plattdeutsch, Fußball, Gesellschaftsspiele, Entspannung, Glück und Forscher u.a.

Zeugnisse werden jeweils am Ende des Halbjahres und zum Schuljahresende erteilt. In den 1. Klassen gibt es erst am Ende des 1. Schuljahres ein Zeugnis. Zusätzlich finden ausführliche Beratungsgespräche mit den Eltern und in der Regel auch mit den Kindern statt. So ist ein Informationsaustausch in beiden Richtungen und eine konkretere Darstellung der Lernentwicklung möglich. Im 4. Schuljahr werden nach den Herbstferien und nach dem Halbjahreswechsel je ein Beratungsgespräch anlässlich des Wechsels auf die weiterführende Schule angeboten. Auf Wunsch der Eltern wird auch eine Schullaufbahnempfehlung ausgesprochen. 

So sieht bei uns Schulleben aus:

Schulleben wird während aber auch außerhalb des Unterrichts erfahrbar. Zentrale Situationen schulischen Lebens vollziehen sich auf drei Ebenen:

a) auf der Ebene der gesamten Schule

Beim zwei- bis dreimal pro Schulhalbjahr stattfindenden Forum der Schule gestalten Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die gemeinsame Veranstaltung. Dabei werden neue Kinder und neue Lehrkräfte vorgestellt und begrüßt und ebenso wieder verabschiedet, wenn sie die Schule verlassen. Es werden interessante Arbeitsergebnisse vorgestellt, Gedichte vorgetragen, Theater- oder Musikstücke vorgespielt, und es wird gemeinsam gesungen. Darüber hinaus werden herausragende Leistungen einzelner Kinder vorgestellt, die im aber auch außerhalb des Unterrichts erbracht worden sein können. Die betreffenden Kinder werden auf diese Weise geehrt. An dieser Stelle erfolgen bei Bedarf auch Mitteilungen der Schulleitung.

Einmal im Schuljahr findet eine Projektwoche für alle Kinder statt. Die Durchführung erfolgt jahrgangsübergreifend.

b) auf der Ebene des Jahrgangs 

Neben der Projektwoche, an der alle Schülerinnen und Schüler der Schule teilnehmen, werden vielfältige Formen von Projektunterricht in den Klassen durchgeführt.

Auch Klassenfahrten werden zumeist von allen Klassen eines Jahrgangs zusammen unternommen. So haben die Kinder verstärkt Gelegenheit, bei gemeinsamen Aktionen während der Fahrt Kontakte zu Mitschülern aus anderen Klassen zu knüpfen. Ein- oder mehrtägige Klassenfahrten werden ab Klasse 2 durchgeführt.

c) auf der Ebene der Klasse

Hier findet Schulleben in bewährter Weise statt durch Morgenkreis, Geburtstagsfeiern, gemeinsames Frühstück und andere Situationen und Rituale, die gemeinsam mit den Kindern entwickelt werden.

Schulleben findet aber auch hier statt:

  • Alle Klassen erkunden die nähere Umgebung Neuenkirchens jährlich im Rahmen eines Wandertages.
  • Schul-, Sport- und Spielfeste finden wechselweise jährlich in den Sommermonaten statt. Sie werden gemeinsam mit den Eltern geplant und durchgeführt. Hier erleben die Kinder losgelöst von Unterricht Spaß und Freude bei Sport und Spiel.
  • Weihnachtsfeiern und Klassenfeste werden klassenweise oftmals mit den Eltern organisiert.
  • Der Besuch eines Weihnachtsmärchens aber auch Theatervorführungen in der Schule, Kleinkunst wie Zauberer und Puppenspieler sowie die Teilnahme an den Schulkinowochen gehören zum Jahresprogramm der Schule.
  • Die Ausgestaltung des Gebäudes und der Außenanlagen der Grundschule Neuenkirchen schafft eine Atmosphäre, in der sich die Kinder mit ihrer schulischen Lebenswelt identifizieren und sich in ihr wohl fühlen können. Sie unterstützt das Bemühen der Schule um Gewaltabbau in besonderer Weise. Jedes Mitglied dieser Lebensgemeinschaft ist deshalb verpflichtet, diese positive Atmosphäre zu erhalten und zu fördern. Hierzu gehört ein freundlicher Umgangston miteinander ebenso wie die Ausgestaltung der Klassen- und Innenräume mit Schülerarbeiten und Ausstellungen. Ordnung und Sauberkeit haben hier eine konkrete und nachvollziehbare Funktion.
  • Das Schulgelände ermöglicht lernortnahe Naturerfahrungen und übt gleichzeitig eine Verantwortung für Natur zu übernehmen.
  • Der Gedanke, in einer Lebensgemeinschaft auch Verantwortlichkeiten zu übernehmen, wird konsequent weitergeführt, indem die Schülerinnen und Schüler Ordnungsdienste innerhalb der Klassen und die Ausleihe der Pausenspielgeräte übernehmen.

So beugen wir Gewalt vor:

Schulleben vollzieht sich auf der Basis gegenseitigen Respekts und Vertrauens. Dennoch sind das Erleben und die Bewältigung von Konflikten Teil des sozialen Miteinanders, an dem es in alltäglichen Situationen gemeinsam ständig zu arbeiten gilt. Bei diesem Prozess unterstützen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule gegenseitig in ihrer klaren Ablehnung von Gewalt.

Da eigene Unsicherheit und das Fehlen geeigneter Verhaltensmuster in Problemsituationen auch ein Auslöser für Gewalt sein können, müssen die Kinder im Bereich Selbstbehauptung gestärkt werden und verschiedene Reaktionsmuster erlernen. Deshalb organisiert die Schule mit Unterstützung der Volksbank Osterholz Selbstbehauptungskurse, die von einer Wendo Trainerin geleitet werden. Zusätzlich gibt es in regelmäßigen Abständen für alle Schülerinnen und Schüler Veranstaltungen zum Thema „Gewaltprävention“, die auf Initiative des Schulfördervereins in Zusammenarbeit mit der Polizeipuppenbühne Delmenhorst durchgeführt werden.

Zur Vermeidung von Gewalt in der Schule wurde im Rahmen der Schulordnung eine Vereinbarung zum Zusammenleben in der Schule erarbeitet, die für alle verbindliche Regeln des friedlichen Miteinanders festlegt und Teil dieses Programms ist.

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Lehrkräften, Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Eltern hat ein Schutzkonzept zur Vermeidung von Gewalt und sexualisierter Gewalt erarbeitet. Die Arbeitsgruppe wurde dabei vom schulpsychologischen Dienst des Regionalen Landesamts für Schule und Bildung in Rotenburg unterstützt.

So öffnet sich unsere Schule nach außen:

Die Grundschule Neuenkirchen versteht sich in jeglicher Weise als ein lernendes System, das sich am besten weiterentwickelt, wenn sichergestellt ist, dass ein lebendiger Austausch mit anderen Institutionen der Gesellschaft gewährleistet ist.

Die Zusammenarbeit mit den Kindergärten, der KGS Waldschule in Schwanewede und der Förderschule am Klosterplatz hat für eine reibungslose Schullaufbahn der Kinder große Bedeutung. Kontakte finden, wenn nötig im Rahmen von gemeinsamen Dienstbesprechungen, Hospitationen und gegenseitigen Besuchen statt.

Die Grundschule Neuenkirchen ist Mitglied im „Schulverbund Schwaneweder Schulen“. Hierzu gehören die 5 Schwaneweder Grundschulen sowie die KGS Waldschule. Ziel der Zusammenarbeit ist eine enge Vernetzung der Schulen, gemeinsame Fachkonferenzen und Fortbildungen, gemeinsame Erarbeitung von Schulentwicklungsprojekten.  

Zur Bewältigung besonderer sozialer Probleme bei Schülern besteht die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Gemeinde Schwanewede, der SOS-Beratungsstelle in Osterholz-Scharmbeck, der Schulärztin des Gesundheitsamts und den Mitarbeiterinnen des Jugendamtes in Osterholz-Scharmbeck.

Seit 2019 haben wir am Projekt „Bildungsbegleitung“ des Landkreises Osterholz teilgenommen. Zwei Psychologinnen standen Eltern, Schülern und Lehrkräften zur Beratung zur Verfügung Das Angebot reichte von individuell fächerübergreifender Lernbegleitung ausgewählter Schüler*innen, Klassencoaching, Sozial- und Lebenskompetenztraining, Beratung für alle Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern bis hin zur Konfliktklärung. Das Projekt war auf 3 Jahre befristet und endete zum Schuljahresende 2022/2023.

Die GS Neuenkirchen bekommt im Rahmen der Umsetzung der „Inklusion“ Förderschullehrerstunden von der Schule am Klosterplatz in Osterholz-Scharmbeck. Derzeit sind zwei Kolleginnen mit 18 Wochenstunden abgeordnet, um Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf zu unterrichten. Die Förderung geschieht teilweise integriert im Klassenunterricht. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einzelne Schülerinnen und Schüler gesondert zu fördern.

Es besteht im Kollegium große Bereitschaft, Studierende, Anerkennungspraktikant:innen und Praktikant:innen von Fachschulen aufzunehmen, denn sie regen die Arbeit und die pädagogische Diskussion konstruktiv an. Außerdem bildet die Schule regelmäßig Lehrer:innen im Vorbereitungsdienst aus.

Öffnung von Schule bedeutet auch, den Kindern beim Lernen und Erkunden der sie umgebenden Welt Begegnungsfelder innerhalb und außerhalb der Schule zu eröffnen. Hierzu werden sowohl Lernstandorte außerhalb der Schule aufgesucht als auch Möglichkeiten geschaffen, außerschulische Erfahrungsangebote in die Schule zu bringen, wobei sich die Einbeziehung der Eltern oft als sehr hilfreich erweist.

Dazu einige Beispiele:

Bei zahlreichen sachkundlichen Themen arbeiten wir seit vielen Jahren erfolgreich u.a. mit der Gemeindebücherei, der Evangelischen Kirchengemeinde, der Feuerwehr, der Polizei, der Bäckerei im Dorf und dem Hegering 3 der Jägerschaft Osterholz und dem Verein „Heimatfreunde Neuenkirchen“ zusammen.

Einen besonderen Stellenwert hat für die Schule auch die Kooperation mit dem TSV Neuenkirchen, der mit zwei Übungsleitern an zwei Tagen pro Woche die Angebote „Sport, Spiel, Spaß“ und „Judo“ im Rahmen einer Kooperationsgruppe und als außerschulisches Angebot der Ganztagsschule vorhält.

Mit der Kreismusikschule Osterholz verbindet uns das Projekt „Wir machen die Musik“. Im Rahmen dieses Projekts bietet die Musikschule außerunterrichtliche Angebote „Trommeln, tanzen, tönen“ und „Experimente mit der Blockflöte“ an, sowie im Nachmittagsbereich freiwillige Angebote wie das „Instrumentenkarussell“ und Einzel-instrumentalunterricht.

Im Rahmen der Schulentwicklung zur teilgebundenen Ganztagsschule wurde ab August 2018 eine Außenstelle des Hortes der Begegnungsstätte Schwanewede e.V. an der Grundschule Neuenkirchen eingerichtet. Der Hort bietet ein tägliches Betreuungsangebot bis 16:00 Uhr sowie eine Ferienbetreuung.

Während der gesamten Grundschulzeit findet Interkulturelle Erziehung statt. Zu diesem Bereich wird eine verbindliche Unterrichtseinheit durchgeführt. Wir beteiligen wir uns schon seit mehreren Jahren an der Weihnachtspaketaktion „Kinder helfen Kindern“

Seit 2013 nimmt die Schule bereits zum vierten Mal an einem europäischen Schulpartnerschaftsprojekt teil. Von Dezember 2020 bis Ende 2023 lief das Projekt Erasmus+ Schulpartnerschaft „Nature is a treasure“ mit drei Partnerschulen aus Österreich, Bulgarien und Portugal.